Hintergrund

Als Beitrag zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention (von der Bundesregierung 2009 ratifiziert) soll der olympische Bereich reformiert werden wenn die Olympischen Spiele in Hamburg stattfinden.

Die Vision: Alle Wettkämpfe finden innerhalb der Olympischen Spiele statt. Die „Paralympics“, „Deaflympics“ und auch die „Special-Olympics“ gehen in ihnen auf. Die verschiedenen Wettkampfklassen sollen nicht aufgelöst werden – nur wird es jetzt so sein, dass nach/neben dem 100 Meter Hürden Vorlauf der Männer der Weitsprung der blinden Frauen und danach der 100 Meter Endlauf der Klasse F42 – „Einschränkungen in einer oder beiden Hüften und/oder Knien, wie z. B. Einschränkungen der Gelenkbeweglichkeit.“ stattfindet. Die Sportler durchmischen sich, ein inklusives Ideal, und die Zuschauer erleben eine inklusive olympische Kultur. Unterschiedliche Leistungen und Voraussetzungen erlebt der Zuschauer fortan als selbstverständlich.

Die Idee ist einfach: Mehrere Veranstaltungen werden zusammengelegt. Im wirtschaftlichen Bereich würde von zu erwartenden Synergieeffekten dieser Fusion gesprochen werden…