Das Versuchsdesign ist auch wichtig!

In der Bahn schrieb ich an Ideen herum, dachte über eine eine Anfrage an Klaus Becker nach, den ich bitten wollte, für mich vor der Kamera mit seinen kurzen Gliedmaßen einen Kaffee mit Milch aus diesen kleinen fiesen Verpackungen zu bestücken (siehe älteres Post) – da tauchen ebensolche in meinem Blickfeld auf. Sofort fotografiere ist sie – und zur Erklärung, warum ich den Kaffee meines MItreisenden fotografiere, erzähle ich ungefragt vom Treffen mit Klaus, wie er virtuos ohne Spritzer die Packungen öffnete. Damit ist das Versuchsdesign ausgehebelt, mein Gegenüber öffnet die Packungen besonders achtsam und verspritzt nichts – meint jedoch, dass er sich ganz viel Mühe gegeben habe.

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Schade, ich hätte mal wieder besser erstmal den Mund gehalten, auch Simon (richtig erinnert?) war interessiert, was ohne den Hinweis passiert wäre. Es entsteht ein Gespräch, in dem er mir von seinem Professor berichtet, der mit verkürzten Gliedmaßen lehrt, an Tafeln schreibt etc. Ein Verfahrenstechniker für Medizintechnik an der HAW in Bergedorf. (M)ein nächster Anknüpfpunkt? Auch sonst ist er aufgeschlossen und wir plaudern angeregt über Inklusion etc.

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